Quartiersgarten Donnernessel
Urban Gardening im Quartier

Eine grüne Oase für alle entsteht

 

Dieses Grundstück der Dammermann-Hauenschild-Stiftung und der Marius Eriksen-Stiftung soll sich demnächst in einen Gemeinschaftsgarten und Quartierstreffpunkt im Grünen verwandeln.

Damit es keine Missverständnisse gibt: unter Urban Gardening versteht man keinen Kleingarten mit Parzellen!

"Da is doch nix...!"

Aber IHR könnt etwas daraus machen!

Es ist noch nicht lange her - wir denken alle mit einem leichten Gruseln daran - , da standen auf dem Gelände noch die Wohncontainer der Bauarbeiter. Am 24. Januar 2022 wurden dann endlich die letzten davon abgeholt.

Die Vorbereitungen

Um das Gelände für Urban Gardening nutzen zu können, muss noch einiges passieren, denn derzeit gleicht das Gelände noch eher einer Wüsten- oder Steppenlandschaft. Damit die notwendigen Vorbereitungen in geregelten Bahnen ablaufen und nicht viele Einzelne versuchen, einfach ihre eigenen Vorstellungen zu verwirklichen, hat sich eine Gruppe gefunden, das in die Hände zu nehmen. Diese Gruppe soll später auch alle weiteren urbanen Gärter*innen unter Berücksichtigung der (wenigen) Vorgaben von Seiten der Stiftungen ein wenig anleiten und koordinieren.

Die Vorgaben der Stiftungen sind schnell aufgezählt:
  • es dürfen nur heimische Pflanzen, Sträucher, Bäume usw. gepflanzt werden, die mit dem vorhandenen Boden "klar kommen"
  • es ist eine Kreislaufwirtschaft anzustreben (selbst produzierter Kompost, etc.)
  • kein Einsatz von Herbiziden, Insektiziden und Fungiziden
  • kein Einsatz von genmanipuliertem Saatgut
  • kein Einsatz von torfhaltiger Pflanzenerde
  • keine Pflanzung von Moorbeetpflanzen

Ob ggf. weitere Vorgaben, z.B. von Seiten der Stadt Oldenburg, zu bedenken sind, muss die Urban-Gardening-Gruppe noch klären.

Was von den Stiftungen kommt

Die Dammermann-Hauenschild-Stiftung und die Marius Eriksen-Stiftung werden gemeinsam einige Dinge zur Verfügung stellen bzw. einige Arbeiten ausführen lassen:

  • Brunnen, einschließlich Pumpe
  • Buchenhecke um das Gelände herum (die Pflanzenart wurde von der Stadt Oldenburg vorgegeben)
  • ein Graben für die Heckenpflanzen (wird mit einem Minibagger gegraben)
  • Zaunpfähle und Draht zur Errichtung einer leichten Umzäunung

Sofern die Stiftungen weitere Leistungen erbringen wollen, wird diese kleine Liste natürlich ergänzt.

Planen und organisieren

Es brauchte jetzt also Menschen, die nicht nur gärtnern möchten, sondern auch dafür sorgen können und wollen, dass der Plan umgesetzt werden kann, dass das Urban Gardening organisiert wird, dass Förderanträge geschrieben werden und noch einiges mehr.

Wenn ihr euch das zutraut, meldet euch bei uns unter der E-Mail-Adresse gaertnern@neudonnerschwee-verbindet.de!

Einige Menschen haben sich bereits (zusammen)gefunden, um gemeinsam die kommenden Herausforderungen zu meistern. Sie haben sich zu einer Gruppe formiert, die dem Ganzen auch schon einen Namen gegeben hat:

Quartiersgarten Donnernessel!

Es gab viele Möglichkeiten - jetzt wird losgelegt!

Das - inzwischen ehemalige - Brachgelände entwickelt sich jetzt sichtbar. Das ist einerseits natürlich sehr schön, andererseits aber auch eine große Herausforderung an alle, die sich beteiligen möchten. Die Herausforderung besteht vornehmlich darin, dass wir, die wir hier urban gärtnern möchten, alles - Wege, Plätze, Anpflanzungen, Hochbeete, etc. - von A bis Z selbst realisieren müssen. Aber der Plan steht jetzt! So wie unten abgebildet soll der Quartiersgarten "Donnernessel" einmal aussehen.

Was bisher so gemacht wurde und wie es - insbesondere mit und bei der Quartiersgartengruppe - weitergehen soll, erfahrt ihr hier.

So soll der Quartiersgarten gestaltet werden.