Von der Idee ... zum Verein ... zum Quartiersmanagement!

Die Idee

Bereits im Dezember 2018 stand auf einem dort, passend zur Weihnachtszeit initiierten Wunschzettel unter der Überschrift „Quartiersentwicklung – Begegnung“ zu lesen: „Quartiersmanager*in - Förderprogramme helfen bei der Finanzierung“.

Im Frühjahr des folgenden Jahres wurde zur Umsetzung des Wunschzettels u.a. beschlossen, dass ein Workshop zum Thema Quartiersmanagement vorbereitet werden soll, der dann am 2. Juni 2019 auch stattfand. Zur Vorbereitung darauf gab es auch eine Online-Umfrage zu Fragen wie

    • Soll es eine Anlaufstelle für Informationen geben?
    • Brauchen wir einen Quartiersmanager /-kümmerer /-moderator?
    • Wofür hätten wir gerne ein Quartiersmanagement?
    • Was soll es leisten?
    • Welche Themen soll sie bearbeiten?
    • Soziales Miteinander,
    • Ökologisches.

Die Befragten haben sich deutlich für ein Quartiersmanagement ausgesprochen. In der Umfrage hauptsächlich benannte Aufgaben konzentrieren sich auf das Vernetzen von Informationen, das Organisieren von Veranstaltungen und die weitere Quartiersentwicklung. Um an dem Thema mitzuarbeiten, stand es auch damals schon allen Interessent*innen frei, sich an die Stadt Oldenburg oder die aus Teilnehmenden der Quartiersrunde bestehende Arbeitsgruppe zu wenden.

In dieser Arbeitsgruppe wurden grundlegende Fragen zur Bedeutung eines Quartiersmanagements für die Menschen im Quartier (und umzu), zur Finanzierung, Außendarstellung u.v.m. beraten. In diesem Zusammenhang erschien es den Beteiligten eine gute Idee, einen gemeinnützigen Verein aus der Quartiersrunde heraus zu gründen. Darüber können schließlich Fördermittel beantragt und Beschäftigungsverhältnisse „abgewickelt“ werden. Mit dem Beschluss, den Verein zu gründen, beendete die Arbeitsgruppe im Oktober 2020 ihre Arbeit und übergab den „Staffelstab“ an eine neue AG, die die beschlossene Vereinsgründung in die Tat umsetzen sollte.

Der Verein

Anfang 2021 begann dann eine Gruppe von etwa 10 Personen, darunter unser jetziger 1. Vorsitzender Dirk Lübben und Ute Goronczy, mit den Vorbereitungen für die Gründung des Vereins „NeuDonnerschwee verbindet“. Diese Vorbereitungen, z.B. die Erstellung einer ersten Vereinssatzung und einer Beitragsordnung, konnten dann - trotz Corona - recht zügig abgeschlossen werden, sodass die Gründungsversammlung bereits am 11. März 2021 in Form einer Videokonferenz erfolgreich abgehalten werden konnte.

Seitdem haben wir uns mit vielen Aktivitäten im Quartier bemerkbar gemacht, über die wir hier laufend berichten.

Das Quartiersmanagement

Eine unserer Aktivitäten jedoch ist, ihrer Natur gemäß, nicht sehr öffentlichkeitswirksam zu gestalten: unsere Bemühungen, ein Quartiersmanagement nach Neu Donnerschwee zu bekommen. Dafür musste zunächst recherchiert werden, unter welchen Voraussetzungen das möglich ist und wie diese durch den Verein erfüllt werden können. Es mussten Fördermöglichkeiten gefunden werden und es musste, nicht zuletzt, eine Person gefunden werden, die geeignet und befähigt ist, als Quartiersmanager*in für das Quartier zu arbeiten.

Im Laufe der Vereinsarbeit kristallisierte sich heraus, dass es gar nicht so einfach ist, an die benötigten Fördermittel heranzukommen, weil es meist auch Eigenmittel seitens der Antragstellenden bedarf. Zudem will so ein Antrag auch so gestellt sein, dass er angenommen wird.

Nachdem ein erster Förderantrag beim Land Niedersachsen im Frühjahr 2021 ohne Erfolg geblieben war, war die Enttäuschung zunächst groß. Dennoch haben wir uns nicht entmutigen lassen und weiterhin Aktionen und Veranstaltungen für das Quartier organisiert. Im folgenden Jahr, 2022, haben wir zwei weitere Anträge auf Förderung eines Quartiersmanagements gestellt, uns zwar erneut beim Land Niedersachsen, aber auch bei der Stiftung Deutsches Hilfswerk.

Auf Grund der Absage, die wir zuvor erhalten hatten, waren wir natürlich skeptisch, ob einer dieser Anträge erfolgreich sein würde. Umso erfreuter waren wir natürlich, als dann gleich beide Anträge positiv beschieden wurden! Weil sich die Situation unserer Eigenmittel nicht wesentlich gebessert hatte, entschieden wir uns, die Förderung des Landes Niedersachsen anzunehmen. Hierbei können Eigenmittel nämlich in Form von ehrenamtlicher Arbeit erbracht werden – eine Möglichkeit, die die Stiftung Deutsches Hilfswerk nicht vorsieht.

Mit Beginn des geförderten Projektzeitraums am 1. Oktober 2022 haben wir nun die Möglichkeit, eine Quartiersmanagerin hauptamtlich zu beschäftigen. Dieser Aufgabe stellt sich - vorerst bis zum 30. September 2025 - Ute Goronczy.

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